ÖPNV

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Öffentlicher Nahverkehr im Landkreis

Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist Teil des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes MVV, der den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als klimafreundliches Mobilitätsangebot im Raum
München organisiert. Die S-Bahn-Linien S3, S4 und S8 erschließen den Landkreis Fürstenfeldbruck mit insgesamt 16 Stationen. Sie binden die Region an die Landeshauptstadt München und das Umland an.

Im Landkreis betreiben mittelständische Verkehrsunternehmen im Auftrag des Kreises
Fürstenfeldbruck 53 Linien mit ca. 150 Bussen, die in den einheitlichen MVV-Farben gut zu erkennen
sind. Hinzu kommen noch sieben RufTaxi-Linien mit 18 Fahrzeugen.

Der Landkreis Fürstenfeldbruck wurde dafür mehrfach ausgezeichnet: er ist Spitzenreiter mit
Platz 1 in den deutschen Landkreisen (ohne kreisfreie Städte) mit 99,16 % bei der
Erreichbarkeit von Bus- und Bahnhaltestellen. Das ging aus einer am 26. Juni 2023
veröffentlichten Analyse des Bundesinstituts für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
hervor. Der Fahrgastverband PRO BAHN e. V. verlieh dem Kreis den „Fahrgastpreis 2022“ für
das „Engagement bei der multimodalen Reisekette im öffentlichen Verkehr“.

Ergänzt wird das Angebot durch einen flexiblen On-Demand-Service im MVV mit sieben
RufTaxi-Linien zu einer 24/7 flächendeckenden ÖPNV-Versorgung. RufTaxis fahren außerhalb
der Fahrplanzeiten (also am Wochenende und nachts) auf Anmeldung von jeder Haltestelle
zu jeder Haltestelle im Landkreis. Für all das gilt ein einheitliches Tarifsystem und auch das
Deutschland-Ticket.

Derzeit entstehen zusätzlich landkreisweit 67 Mobilitätspunkte, an denen ein öffentliches
Fahrrad- und Lastenpedelec-Verleihsystem. Siehe auch Punkt Mobilitätsstationen.

Rückgrat des ÖPNV-Angebotes im Landkreis ist die S-Bahn, die an vielen Betriebsstörungen
leidet. Sie sollte Taktverdichtungen und längere Züge bekommen, insbesondere auf den
Außenästen jenseits der Stammstrecke. Die S-Bahn-Entwicklung im Raum München wird
leider durch die unheilvolle zweite Stammstrecke kannibalisiert. Wegen der riesigen
Geldmittel, die in diese Röhre fließen, fehlen die Mittel für die Entwicklung des restlichen
Systems. Die geplante Inbetriebnahme hat sich von 2028 auf 2036 verschoben (Stand Anfang
2025), die geschätzten Gesamtkosten haben sich seit Baubeginn etwa verdreifacht.

Was wir dringend bräuchten, wäre eine Ring S –Bahn, die die verschiedenen Äste
miteinander verbindet.

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