Dachbegrünung

  

Foto: Sybille Berthold
Foto: Sybille Berthold

zurück zur Natur auf bebauten Flächen

Begrünte Dächer sehen schön aus und haben viele Vorteile:

Sie steigern die Wohnqualität von Gebäuden, verbessern die Wärmedämmung, schaffen ein
angenehmes Mikroklima mit weniger Temperatur-extremen, einer erhöhten Luftfeuchtigkeit und
einer Filterung von Schadstoffen und Stäuben. Für viele Tier- und Pflanzenarten kann ein wertvoller
Lebensraum geschaffen werden.

Durch begrünte Dächer werden große Regenmengen schwammartig gespeichert, der Abflussverlangsamt und damit auch Hochwasser-szenarien entzerrt. Gerade in Städten werden bebaute Flächen der Natur zurückgegeben.

Auf Garagendächern sind naturnah angelegte Begrünungen sinnvoll, die sich weitgehend selbsterhalten und weiterentwickeln. Neben Kräutern und Gräsern kommen vor allem Sedumarten zum Einsatz. Diese Dächer brauchen wenig Pflege und in der Regel keine Bewässerung.

Wichtig ist eine fachgemäße Anlage der Gründächer, um die Dichtigkeit nicht zu gefährden.
Gründächer schützen ein Dach durch Reduktion der sommerlichen Oberflächentemperatur oder z.B.
vor Hagelschlag. Gut gemachte Gründächer erhöhen die Lebensdauer der Dachabdichtung.

Auf Garagendächern sind naturnah angelegte Begrünungen sinnvoll, die sich weitgehend selbst
erhalten und weiterentwickeln. Neben Kräutern und Gräser kommen vor allem Sedumarten zum
Einsatz. Solche Dächer brauchen wenig Pflege und in der Regel keine Bewässerung.

Wegen der Bedeutung von Gründächern insbesondere für den Hochwasserschutz fördert die
Gemeinde Gröbenzell solche Flächen mit einer Entsiegelungsprämie mit bis zu 50 % der Kosten.

Gründächer können auch mit Photovoltaik kombiniert werden.

Ähnliche Beiträge

  • Kerzen

    Allen Kerzen gemein ist, dass beim Abbrennen CO2 freigesetzt wird. Von daher sollten Kerzen auch in unserer Zeit als etwas Besonderes angesehen und nicht inflationär gekauft und verwendet werden. Die Qualität einer Kerze ist ausschlaggebend für ihre Nachhaltigkeit. Kerzen, die schnell herunterbrennen und rußen, sind nicht hochwertig.  Die meisten gesundheitsschädlichen, teils krebserregenden Stoffe werden über Farben,…

  • E-Autos und Ladesäulen

    Auch wenn die Entwicklung nicht so schnell läuft wie erwartet, werden E-Autos der Standardantrieb künftiger PKW sein – und zwar weltweit. In Europa wie in den meisten Ländern der Welt gibt es ein gesetzliches Enddatum für neue Verbrenner-Autos: hier werden ab 2035 keine neuen Benzin- oder Diesel-Fahrzeuge mehr zugelassen werden.E-Autos haben viele Vorteile: sie sind…

  • Brauchwasser-Wärmepumpen

    Neben den kombinierten Wärmepumpen für Heizung und Brauchwasser gibt es auch Wärmepumpen, die nur das Brauchwasser erwärmen. Damit kann der vorhandene Gas- oder Ölbrenner weiter zum Heizen des Gebäudes verwendet werden. Der vorhandene Warmwasser-speicher wird einfach durch einen mit Wärme-pumpe ersetzt. Handwerklich ist das ein einfacher Vorgang, den jeder Heizungsbauer machen kann. Eine BWP im…

  • Baumscheiben – Parken

    Parken auf Baumscheiben Bäume haben es heute schwer: Oft wachsen sie nicht an ihrem natürlichen Standort, auch der Klimawandel macht ihnen zu schaffen. Gleichzeitig müssen wir froh sein um jeden gesunden Baum, der unsere Luft reinigt und befeuchtet, für Sauerstoff und Schatten sorgt, CO2 bindet, Staub filtert und der Tierwelt Nahrung und Unterschlupf bietet. Parkplätze…

  • Photovoltaik

    Günstig, sauber, unabhängig: Photovoltaik ist eine eigene Stromversorgung mit der Kraft der Sonne.Die Energie, die uns die Sonne zur Verfügung stellt, ist kostenlos und unerschöpflich. Diese Energiekönnen Sie für sich mit einer Solaranlage nutzen zur Stromgewinnung. Photovoltaik ist der Fachbegriff für die direkte Umwandlung von solarer Strahlungsenergie (Licht) inelektrische Energie (Strom). Dabei entstehen keinerlei Abgase,…

  • Rama dama

    Alljährlich wird in Gröbenzell im März ein großes Ramadama durchgeführt. Damit soll der über den Winter angefallene Müll und Unrat entfernt werden. An 7 verschiedenen Stellen erhalten die Bürgerinnen und Bürger Handschuhe, Müllsäcke und Greifer. Dann geht es für 2 Stunden allein oder in der Gruppe in die nähere Umgebung der Station und es wird…