Naturnaher Garten

Foto: AZ

Mehr Artenvielfalt in unseren Gärten

Gartenbesitzer können die Artenvielfalt fördern durch die Gestaltung eines naturnahen Gartens mit einer artenreichen Wildblumenwiese oder Blühfläche, Staudenbeeten, heimischen Sträuchern und – bei ausreichend Platz – mit heimischen, hitzetoleranten Laubbäumen. Selbst kleine Gärten und Balkone können mit geringem
Pflegeaufwand insektenfreundlich gestaltet werden und damit Bienen und hier vor allem die
Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und weitere Insekten anlocken.
Lassen Sie jeder Staude ausreichend Platz, damit sie sich ihrer Wuchsform entsprechend entwickeln
kann. Verwenden Sie keinen Rindenmulch! Die Gerbstoffe der Rinde wirken wachstums-hemmend. Besser ist Grünschnitt, Laub, Kompost oder Kies. Im ersten Jahr sollten Sie keine Beikräuter dulden, damit sich die Stauden gut entwickeln können.
Rückschnitt nach der Blüte, um ein Versamen zu verhindern bzw. um zu erneuter Blüte anzuregen
und die Bestockung zu fördern.

Je älter die Staudenpflanzung, desto geringer wird der Pflegeaufwand. Die Stauden sollten mit der
Zeit eine geschlossene Pflanzendecke ergeben, die sich zwar verändert, im Großen und Ganzen aber
selbst reguliert.
Nähere Informationen unter folgenden Links:
https://bielefeld.bund.net/themen-und-projekte/bund-tipps-insektengarten/
https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/lebensraum-garten
https://www.deutschland-summt.de/wir-tun-was-fuer-bienen-pflanzwettbewerb.html

Pflanzen zur Förderung der Artenvielfalt

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